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Die 27. Folge unserer Kolumne »Bilder aus dem Krieg«: Olena ist froh, vor dem kalten Winter neue Fenster in ihr zerstörtes Haus einbauen zu können. Bekommen hat sie diese von Freiwilligen, die beim Wiederaufbau nach den russischen Angriffen im ukrainischen Dorf Sloboda mit anpacken. Wahrscheinlich werden sie auch der alten Frau helfen, die Fenster auszutauschen – alle halten in diesen schweren Zeiten zusammen. Zuvor schafft Olena das Material mit einem alten Karren nach Hause. Dort kann sie aber nicht bleiben, ihr Haus ist noch unbewohnbar. Sie lebt derzeit bei Verwandten im Dorf. Trotz ihres Schicksals lächelt die alte Frau viel und freut sich, dass sie frei lebt, erzählt Lisa Bukreyeva. Sie hat Olena, die ihren Nachnamen aus Angst vor den Russen nicht nennen wollte, mit dem Karren am 13. August fotografiert. Für die Fotografin steht Olena sinnbildlich für viele ukrainische Frauen, die trotz ihres Schicksals weitermachen und nicht aufgeben wollen. »Sie akzeptieren, dass sie verletzt oder ganze Städte zerstört werden könnten. Sie wissen, wofür sie das tun. Freiheit kann nicht durch Kugeln zerstört werden«, sagt Bukreyeva. Dass Olena wie viele aber große Angst vor einem weiteren Angriff der Russen hat, kann sie nicht verbergen. Alle Bilder aus der Kolumne »Bilder aus dem Krieg« finden Sie jetzt auch online: www.sz-magazin.de/bilderausdemkrieg (Link in der Bio) Foto: Lisa Bukreyeva
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