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Der 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen soll der Tag das Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderung fördern. U.a. geht es darum, sich für die gleichberechtigte Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben einzusetzen. Dafür braucht es #barrierefreiheit . Bei Barrierefreiheit denken viele von uns zuerst an bauliche Barrierefreiheit. Doch genauso wichtig ist digitale Barrierefreiheit. Für digitale Barrierefreiheit kann jede*r von uns etwas tun: Einen Alternativtext einfügen, der beschreibt, was auf einem Bild zu sehen ist, Videos untertiteln oder Videos und Texte in #gebärdensprache übersetzen. Untertitel alleine reichen nicht. Denn die deutsche Schriftsprache ist für viele Gehörlose eine Fremdsprache, ihre Muttersprache ist die Gebärdensprache. Auch wir als Auswärtiges Amt arbeiten noch an unserer digitalen Barrierefreiheit. Da besonders die Gebärdensprache bei uns bisher zu kurz gekommen ist, erklären anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung an diesem und den beiden folgenden Samstagen je einen #diploslang Begriff in Gebärdensprache. Was meint ihr- sollten wir das in Zukunft öfter machen? ** Beschreibung für Screenreader: Eine Frau steht im Lichthof des Auswärtigen Amts. Sie erklärt den Begriff „Diplomatische Immunität“ in Gebärdensprache: Diplomatische Immunität erhalten Diplomat*innen, die an eine Botschaft entsandt und beim Gastland akkreditiert werden. Immunität bedeutet rechtlicher Schutz vor Strafverfolgung. Diese Sonderbehandlung für Diplomat*innen ist historisch entstanden. Die bis dahin ungeschriebenen Regeln wurden in den 1960er Jahren im Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen festgelegt. Immunität schützt Diplomat*innen nur in ihrem Gastland. Gleichzeitig wird im Wiener Übereinkommen klargestellt, dass Diplomat*innen, die Gesetze ihres Gastlandes zu beachten haben. Warum gibt es Immunität? Zu den Aufgaben von Diplomat*innen gehört es, die Interessen des Heimatstaats im Gastland zu vertreten. Dies können sie nur richtig tun, wenn sie keine Angst davor haben müssen, wegen ihrer Arbeit verhaftet zu werden. 🎥@anne.preussel
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