udkberlin
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Meisterschülerinabschluss von @celicht
„Die raumbezogene, installative Abschlussarbeit folgt verschiedenen Spuren physikalischer und architektonischer Themenfelder, welche sich bildhauerisch und malerisch entgegentreten. Das Maßive des Stahlgerüsts steht im Kontrast der Zerbrechlichkeit der Keramiken und Spiegelfläche auf dem es arrangiert wurde, da es in seiner Position zu verharren scheint und den drohenden Fall auf fragilem Spiegelglas vorausahnen lässt. Gleichsam sind große Keramik-Schachfiguren so platziert, dass sie sich jederzeit dem drohenden Fall hingeben könnten. Schach, als altes Kriegsspiel, fasziniert mich. Wie im Leben, ist der Ausgang ungewiss. So kann beispielsweise der Bauer, der zwar oft im Spiel früh geopfert wird, durchaus eine machtvolle Position einnehmen. Weiterer Ausgangspunkt der Arbeit war neben Schach der Altbau der Universität der Künste HA33. So ist das bewusste Reflektieren der umliegenden Architektur und Außenwelt im Spiegelglas kein Zufall. Metaphorisch bedeutet dies, dass durch einen falschen Zug oder Bewegung auch die Außenwelt, die sich in den Spiegeln bricht, mit einem Mal, in’s Wanken gerät.“
- Charlotte Lichter @celicht, Absolventin der Bildenden Kunst in der Klasse Valérie Favre @klassefavre
Fotos: Finja Sander @finjasander
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